Fast Food oder Feinkost im Imbiss 4/

SPIEGEL TV führt auf einer vierstündigen kulinarischen Reise durch die Höhen und Tiefen der modernen Ernährung. Was ist gesund, wie wird es gemacht, was sind die heimlichen Helfer des modernen schnellen Essens? Geschmacksgeheimnisse werden genauso gelüftet wie Zubereitungskniffs oder die Herkunft heimlicher Helfer aus der Chemie. Was macht die Erfolgsgeschichte von McDonalds & Co. aus, wo werden die meisten Tiefkühlpizzen gebacken, was hat es mit den Aroma-Labors auf sich? Wundertüte Fertiggericht: 1954 erfand der Amerikaner Gerry Thomas das "TV-Dinner", eine tiefgefrorene Mahlzeit in Alu-Schale. Das Blitzmenü brauchte man während des stundenlangen TV-Guckens nur heiss zu machen. Schon im ersten Jahr wurden zehn Millionen dieser Essen verkauft. Von den USA aus eroberte das Gericht auch Europa -- mittlerweile ist Fast Food weltweit in aller Munde, Wissenschaftler sprechen von einer McDonaldisierung der Gesellschaft. Auch in Deutschland verändern sich die Essgewohnheiten seit den 1950er Jahren. Die Dose wird vom Tiefkühlessen abgelöst, der Pappbecher ersetzt die Porzellantasse. Mutters Sonntagsbraten ist vergessen, stattdessen gibt es die schnelle Mahlzeit im Bus oder auf der Strasse. Dabei hat sich beinahe unbemerkt -- eine ganze Lebensmittelindustrie etabliert, die so genanntes "Convenience-Food" unter die Leute bringt. "Convenience" -- hinter diesem Wort verbirgt sich letztendlich vor allem eines: Der Faktor "Zeit". Bei Einkauf, Zubereitung und Verzehr Zeit zu sparen <b>...</b>
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